Der folgende Inhalt wurde am 20.04.15 aktualisiert

Love for ever
Das zweite Konzert im Januar 2009


Konzert mit Lesung
am 16.01.2009 im Rathaus Stuhr

Titel aus POP, SWING, JAZZ, und BLUES, gesungen vom Popchor
Anekdoten und Hintergründiges dazu gelesen von
Christiane Palm-Hoffmeister



Das Konzept ging wieder auf, der Saal im Rathaus Stuhr war fast ausverkauft und alle, Besucher und Akteure, waren auch mit dem Abend sehr zufrieden. Den Akteuren brachte der Abend weiter Angebote aus anderen Kommunen für eine Wiederholung ein.
Bleibt also weiter unterm Strich: Große Vorfreude auf die Fortsetzung.

Plakat zur Veranstaltung




Pressespiegel
Kreiszeitung Stuhr-Weyhe , 19.01.2009

Love_forever_Kreiszeitung
Foto: abt

Geschöpf mit den langen Haaren soll bei den anderen Tieren bleiben

Kabarett mit Christiane Palm-Hoffmeister im Stuhrer Rathaus

STUHR (abt) •
Ja, das Thema Liebe hat viel zu bieten. Gesanglich wie auch sprachlich.
So erfahren am Feitagabend im fast ausverkauften Stuhrer Rathaussaal. - Alle Generationen waren gekommen, Pärchen ebenso wie Singles. „Love forever — oder doch nicht“: Gleich zu Anfang der zweistündigen Veranstaltung war sich Kabarattistin und Autorin Christiane Palm-Hoffmann sicher: „Die wirklich ernsthaften Fragen des Lebens werden doch überhaupt nur noch in den Popsongs gestellt“.
Sie betrachtete das Thema Liebe aus verschiedenen Sichten. Dabei kam besonders das Mannsvolk nicht immer gut weg. „Die Männer kommen als Fertiggericht auf die Welt, das nur noch erhitzt werden muss.“ Es kam noch härter: „Wenn ein Mann durch die Drehtür geht, hat er gleich einen Schnupfen.“ Und sie hinterfragt:,, Wenn ich meinen Frauenarzt verführe, hilft das gegen meine Gebärmuttersenkung.“ Im Trainingsdress und mit Rastalocken sinnierte sie nach der Pause weiter: „Welche Stellungen sollte ich bei Pilates trainieren.“
So etwäs kam an. Das Publikum war begeistert. Musikalisch untermalt wurden die kleinen Heftigkeiten vom Popchor Syke. Etwas Jazz und Blues, ein bisschen Pop und eine Prise Swing: Unter der Leitung von Andreas Erbe überzeugten die 45 Mitglieder durch Vielseitigkeit, Klangfrische und ansteckenden Schwung.
Der Chorleiter entlockte seinen Hobbymusikern so manchen bekannten Love-Song. Eröffnet wurden das Schauspiel mit ‚;Somebody loves me“, es folgten „I don’t know how to love“ und „Honey pie“. Einziger Solist war Andreas Erbe selber. Er traute sich an „Love me tender“. Unterstützung fanden die in rot (Farbe der Liebe) und schwarz gekleideten Sängerinnen und Sänger in Klaus Tirre (Gitarre) und Rolf Stünkel am Keyboard.
Nach „Monday, Monday“ erinnerte sich Palm-Hoffmeister an das Tagebuch von Adam. Denn der hatte über Eva geschrieben: „Das Geschöpf mit den langen Haaren soll bei den anderen Tieren bleiben.“ Die Kabarettistin machte sich aber auch Gedanken für große Liebe in der Popszene, erwähnte hier Elvis und Priscilla Presley, Paul McCartney und seine Frauen oder John Lennon und Yoko Ono.
Fazit: Popmusik auch im kleineren Rahmen in gemütlicher Atmosphäre mit kabarettistischen Interpretationen — ein neuer Trend über den eigentlich nachgedacht werden muss.
Regionale Rundschau Stuhr/Weihe

Liebe, Rauschzustände und Geisteskrankheiten

Der Popchor Syke beschäftigte sich im Stuhrer Rathaus humoristisch mit der Beziehung zwischen Mann und Frau
Mit Popsongs näherte sich der Syker Chor dem Thema Liebe an.

Von Dagmar Voss

STUHR. Die Frage nach der ewigen Liebe, nach „love forever“, beantworteten im Mittelalter die Minnesänger — heute versucht es die Popmusik. Ob die Frage tatsächlich eindeutig beantwortet werden kann? Einer Antwort näherten sich am Freitagabend der Popchor Syke und die Kabarettistin Christiane Palm-Hoffmeister im Stuhrer ~Rathaus auf musikalische und humoristische Weise an.
„Die wirklich ernsthaften Fragen des Lebens werden doch überhaupt nur noch in den Popsongs gestellt“, warf die Barrier Mühlenwirtin in den Raum. Damit läutete sie ein „Fortbildungsprogranun“ zu dem Thema ein, das sich in vielen Variationen nicht nur bei den Liedermachern finden lässt — und das natürlich allzeit die Herzen der Menschen bewegt. Das Publikum erlebte im gut gefüllten Ratssaal ein amüsantes und unterhaltsames Potpourri aus vielen unterschiedlichen Songs, natürlich zum Thema Liebe, und skurrilen bis ironischen Anmerkungen dazu. Ob denn nun tatsächlich Antworten auf die Liebes-Frage gegeben wurden, sei dahingestellt. Schließlich würzte Palm-Hoffmeister mit herrlich trockennem bis bissigern Humor ihre Betrachtungen zu den potenziellen Wechselbeziehungen zwischen Liebe, Rauschzuständen und Geisteskrankheiten. Urkomisch ihr Auftritt mit schriller Perücke, in Jogging-Anzug mit Hanteln, wie sie zwischen den Zuschauern herumjoggte und über die Rezepte sprach, möglicherweise dazu fuhren können, ein männliches Wesen zur Beziehungsbereitschaft zu bekommen. Sie wartete mit der Erkenntnis auf, dass Männer lieber drei Wochen ohne Sex leben, als auch nur einen Tag auf ihren Internetzugang verzichten zu wollen. Die ist ja voll geil“, gab Florian, 17 Jahre alt, seiner Begeisterung Ausdruck.
Zur Musik der Beatles und von Elvis Presley — „Love me tender“, das Chorleiter Andreas Erbe als gelungenes Solo erklingen ließ —‚ zu „Tears in heaven~ von Eric Clapton, zu leisen und temperamentvollen Rhythmen der knapp 50 Sänger lieferte PaIm-Hoffmeister Biografien und Texte. Aus den biografischen Zusammenhängen ergab sich der Schluss, dass auch die wunderbarste Liebe irgendwann ein — manchmal auch leider eher frühes — Ende findet. So bei Elvis und Priscilla nach wenigen Jahren, wie auch bei Louis Armstrong und seiner Lili, „nun singen sie bestimmt im Himmel zusammen weiter“.
Literarischen Zündstoff zum Thema Liebe und Eheleben lieferten die komischen Weisheiten des Dichters Eugen Roth — da blieb dann nicht mehr viel übrig für romantische Verzückung und ein Schwelgen in rosaroten Liebeswolken, wie es die Songs „One Moment in Time“ von Whitney Houston oder „ Monday Monday“ von den Mamas & Papas dem Zuhörer so schön ans Trommelfell legten.
Der Mann - ein Fertiggericht Artikel_Sontags-Tipp

Ein Abend rund um die Liebe

Popchor Syke im Stuhrer Rathaus


STUHR (abt). Einen Abend mit Songs und Geschichten rund um die Liebe: Erneut hat die Gemeinde Stuhr einen Volltreffer gelandet. „Love forever - oder doch nicht“ war das Programm überschrieben, zu dem der Popchor Syke sowie Kabarettistin und Autorin Christiane Palm-Hoffmeister eingeladen hatten.
Etwas Jazz und Blues, ein bisschen Pop und eine Prise Swing, dazu Hintergründiges von Lyrik bis Satire. Das Konzept ging auf. Schnell gelang es Palm-Hoffmeister einen Draht zum Publikum herzustellen .„Die wichtigsten Fragen um die Liebe werden doch hauptsächlich in Popsongs gestellt“, war sich die Protagonistin sicher. „Von wegen leichte Muse.“ Und sie stellte fest: „Der Zustand des Verliebtseins ist wie eine psychische Erkrankung.“ Das Drogenende beginne bereits nach vier Jahren, aus hormoneller Sicht sei nach neun Jahren die höchste Scheidungsrate zu verzeichnen. Liebe reime sich eben auf Triebe, und Ehe auf Wehe. Wie auch schon Wilhelm Busch erkannt habe: „Wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.“
„Oh what a wonderful world“ waren sich die 45 Chormitglieder unter der Leitung von Andreas Erbe einig. Christiane Palm-Hoffmeister (lange Jahre mit Marcel Hoff-meister als „Duo Stechpalme“ unterwegs) unterstrich diese Zeilen: „Hauptsache die Beziehung klappt, die Liebe kommt von ganz alleine.“

Desing des Plakates: Annika Joppig
Druck: Printhaus Druck- und Werbezentrum




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